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Grundlagenermittlung & Vorplanung
Klärung der Standortbedingungen, Lastansätze und Bauvorschriften. Basis für eine belastbare Kostenschätzung nach DIN 276.
Komplexe Gewerbebauten erfordern eine durchgängige Planung von der Machbarkeitsstudie bis zur Ausführungsreife. Wir verbinden Tragwerksplanung, technische Gebäudeausrüstung und digitale Methoden mit den Vorgaben der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.
Fünf konkrete Vorteile für Industriebauherren und Fachplaner – von der Leistungsphase 1 bis zur Abnahme.

Von der Machbarkeitsstudie bis zur Ausführungsplanung – wir begleiten Ihr Bauvorhaben HOAI-konform durch alle Leistungsphasen. Schwerpunkt: komplexe Hallen, technische Anlagen und hybride Tragwerke.
Projektanfrage stellen01
Klärung der Standortbedingungen, Lastansätze und Bauvorschriften. Basis für eine belastbare Kostenschätzung nach DIN 276.
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Digitale Modellierung aller Gewerke (Architektur, Tragwerk, TGA). Kollisionsprüfung und frühzeitige Optimierung der Bauabläufe.
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Erstellung aller bauordnungsrechtlichen Nachweise, Standsicherheitsnachweise und Brandschutzkonzepte für den Bauantrag.
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Detailzeichnungen, Leistungsverzeichnisse und Vergabevorschläge. Abstimmung mit Fachplanern und Prüfstatikern.
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Regelmäßige Baustellenkontrollen, Abnahme von Gewerken, Rechnungsprüfung und Mängelfeststellung nach HOAI.
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Bemessung von Stahl-, Stahlbeton- und Hybridtragwerken. Inklusive Kranbahnen, Fundamenten und Erdbebennachweisen.
Reale Screenshots aus HOAI-konformen Projekten – von der Machbarkeitsstudie bis zur Ausführungsplanung.
Grundriss und Schnitt einer 120 m langen Halle mit zwei Kranbahnen und integrierter Bürozone. Die Flächenaufteilung folgt den Anforderungen der DIN 18205.
Isometrische Darstellung der Tragstruktur mit auskragendem Vordach und Andockstationen. Die Stützenraster von 12 m × 24 m ermöglichen flexible Nutzung.
Detail eines Stützen-Fußpunkts mit Brandschutzbekleidung und Entwässerungsanschluss. Die Planung entspricht den Vorgaben der Muster-Industriebaurichtlinie.
BIM-Modell mit integrierter Lüftung, Beleuchtung und Medienversorgung. Die Kollisionsprüfung nach IFC-Standard ergab keine Konflikte zwischen Tragwerk und Haustechnik.
Für Industriehallen sind die Leistungsphasen 1 bis 9 der HOAI maßgeblich. Besonders die Grundlagenermittlung (Lph 1) und die Entwurfsplanung (Lph 3) sind entscheidend, um die Anforderungen an Tragwerk, Technik und Logistik frühzeitig zu klären. Die Objektliste der HOAI hilft, die anrechenbaren Kosten korrekt zu ermitteln.
Die Vergütung richtet sich nach den anrechenbaren Kosten der technischen Anlagen. Für Industriebauten sind dies oft Kosten für Lüftung, Heizung, Sanitär und Elektro. Die Honorarzone wird anhand der Planungsanforderungen festgelegt – bei komplexen Produktionshallen meist Zone III oder IV. Ein schriftlicher Honorarvertrag ist empfehlenswert.
Stahlbau ermöglicht Spannweiten bis 40 Meter und kurze Montagezeiten. Stahlbeton eignet sich für schwere Lasten und hohe Brandschutzanforderungen. Hybride Systeme kombinieren Stahlträger mit Betonstützen und bieten Flexibilität für Kranbahnen und spätere Umbauten. Die Wahl hängt von der Nutzung und den Baugrundverhältnissen ab.
Ja, für jede Industriehalle ist ein Brandschutznachweis erforderlich. Die Anforderungen richten sich nach der Landesbauordnung und den Industriebaurichtlinien (IndBauRL). Besonders bei Produktionsstätten mit brennbaren Stoffen sind Brandabschnitte, Fluchtwege und die Feuerwiderstandsdauer der Tragkonstruktion nachzuweisen.
Building Information Modeling (BIM) ergänzt die HOAI-Leistungsphasen durch digitale Methoden. In der Entwurfsplanung (Lph 3) können Kollisionen zwischen Tragwerk und Technik frühzeitig erkannt werden. Die Datenübergabe erfolgt im IFC-Format. BIM ist kein Ersatz für die HOAI, sondern ein Werkzeug zur Effizienzsteigerung.
Die Genehmigungsplanung (Lph 4) dauert in der Regel 4 bis 8 Wochen, abhängig von der Komplexität und der Gemeinde. Bei Industriehallen mit UVP-Pflicht oder besonderen Auflagen (z. B. Immissionsschutz) kann sich der Zeitraum auf 12 Wochen verlängern. Ein frühzeitiger Kontakt zur Bauaufsichtsbehörde verkürzt die Bearbeitungszeit.